#45 20 Kilo leichter – und plötzlich wieder Lust auf Leben!
Frauke berichtet 10 Wochen nach der OP über Sättigung, Bewegung, Selbstbild und echte Alltagserfolge
25.01.2026 26 min
Zusammenfassung & Show Notes
Frauke Kampmann ist rund 9–10 Wochen nach ihrer bariatrischen Operation – und teilt mit uns ein ehrliches Zwischenfazit: 20 Kilo weniger, deutlich mehr Energie, wieder Freude an Bewegung (inklusive „Ich kann wieder rennen!“), ein entspannteres Verhältnis zum Essen – und spannende Details zu Themen wie Brotverträglichkeit, Eiweiß, Alkohol nach OP, Training, Komplimente im Alltag und dem neuen Körpergefühl. Gemeinsam sprechen wir auch darüber, warum diese Phase oft als „Honeymoon-Phase“ bezeichnet wird – und wie es weitergeht, wenn der Gewichtsverlust irgendwann stagniert.
Welche Veränderungen würdest du dir nach einer OP am meisten wünschen – körperlich und mental?
Welche Veränderungen würdest du dir nach einer OP am meisten wünschen – körperlich und mental?
Frauke Kampmann | ca. 9–10 Wochen nach bariatrischer OP
In dieser Folge des Adipodcasts begleiten wir Frauke Kampmann weiter auf ihrem Weg nach der bariatrischen Operation. Rund neun bis zehn Wochen nach dem Eingriff gibt Frauke ein sehr offenes, persönliches und zugleich realistisches Update aus ihrem Alltag – fernab von Hochglanzversprechen, dafür mit vielen konkreten Erfahrungen, die für andere Betroffene enorm wertvoll sind.
Gemeinsam mit den Hosts Prof. Dr. med. Marco Bueter, Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer und Tariq Abu-Naaj spricht Frauke darüber, wie sich ihr Körpergefühl, ihr Essverhalten, ihre Energie und ihr Blick auf sich selbst in den vergangenen Wochen verändert haben.
20 Kilogramm weniger – was sich wirklich verändert hat
Frauke hat seit der Operation 20 Kilogramm Gewicht verloren und liegt inzwischen unter 90 Kilogramm. Doch im Mittelpunkt steht nicht die Zahl auf der Waage, sondern das, was sich im Alltag spürbar verändert hat:
Sie berichtet, dass sie keine Dumping-Symptome, kein Erbrechen und keine klassischen „mechanischen“ Probleme beim Essen erlebt. Stattdessen beschreibt sie ein sehr klares Sättigungsgefühl, das früh einsetzt – besonders bei Lebensmitteln wie Brot, die für sie schnell „stopfend“ wirken.
Sie berichtet, dass sie keine Dumping-Symptome, kein Erbrechen und keine klassischen „mechanischen“ Probleme beim Essen erlebt. Stattdessen beschreibt sie ein sehr klares Sättigungsgefühl, das früh einsetzt – besonders bei Lebensmitteln wie Brot, die für sie schnell „stopfend“ wirken.
Essen nach der OP: weniger Hunger, mehr Intuition
Ein zentrales Thema dieser Folge ist das Essverhalten nach der Operation. Frauke isst aktuell drei Hauptmahlzeiten pro Tag, verzichtet bewusst auf Zwischensnacks und achtet auf ausreichende Trinkpausen.
Sie beschreibt, dass sie sich nicht strikt an feste Ernährungspläne hält, sondern zunehmend intuitiv isst – mit Fokus auf Eiweiß, Gemüse und gut verträgliche Mahlzeiten aus ihrem Kita-Alltag. Auch Süßigkeiten sind kein Tabu, sondern werden bewusst und in sehr kleinen Mengen genossen.
Sie beschreibt, dass sie sich nicht strikt an feste Ernährungspläne hält, sondern zunehmend intuitiv isst – mit Fokus auf Eiweiß, Gemüse und gut verträgliche Mahlzeiten aus ihrem Kita-Alltag. Auch Süßigkeiten sind kein Tabu, sondern werden bewusst und in sehr kleinen Mengen genossen.
Eiweiß, Supplements & Alltagstauglichkeit
Frauke spricht offen über ihre Eiweißstrategie und erklärt, wie sie ihre tägliche Proteinzufuhr organisiert – unter anderem mithilfe sogenannter Eiweiß-Presslinge. Gemeinsam mit den Mahlzeiten erreicht sie so ihr Ziel von etwa 60–70 Gramm Eiweiß pro Tag, ohne sich unter Druck zu setzen.
Auch das Thema Nahrungsergänzungsmittel wird praxisnah eingeordnet – ohne Dogmen, dafür mit realistischen Erwartungen.
Auch das Thema Nahrungsergänzungsmittel wird praxisnah eingeordnet – ohne Dogmen, dafür mit realistischen Erwartungen.
Alkohol nach der OP – ehrlich und differenziert
Ein besonders spannender Abschnitt dieser Folge ist Fraukes Erfahrung mit Alkohol nach der Operation. Sie beschreibt, dass sie Alkohol schneller spürt, die Wirkung aber auch schneller wieder abklingt.
Gleichzeitig ist sie vorsichtig, hört bewusst auf ihren Körper und meidet sehr süße Getränke – auch aus Respekt vor möglichen Dumping-Reaktionen. Ein ehrlicher Einblick in ein Thema, das viele Patientinnen und Patienten beschäftigt, aber selten offen besprochen wird.
Gleichzeitig ist sie vorsichtig, hört bewusst auf ihren Körper und meidet sehr süße Getränke – auch aus Respekt vor möglichen Dumping-Reaktionen. Ein ehrlicher Einblick in ein Thema, das viele Patientinnen und Patienten beschäftigt, aber selten offen besprochen wird.
Mehr Energie, mehr Bewegung, weniger Schmerzen
Eine der größten Veränderungen für Frauke ist ihr deutlich gesteigertes Energielevel. Sie hat wieder Freude an Bewegung, geht drei- bis viermal pro Woche ins Fitnessstudio und hat mit gezieltem Krafttraining begonnen.
Besonders emotional beschreibt sie den Moment, als sie feststellt, dass sie wieder rennen kann – ohne Knieschmerzen, ohne Einschränkungen. Auch alltägliche Belastungen fallen ihr leichter, und sie hat abends noch Kraft und Lust, aktiv zu sein.
Besonders emotional beschreibt sie den Moment, als sie feststellt, dass sie wieder rennen kann – ohne Knieschmerzen, ohne Einschränkungen. Auch alltägliche Belastungen fallen ihr leichter, und sie hat abends noch Kraft und Lust, aktiv zu sein.
Reaktionen aus dem Umfeld & neues Körpergefühl
Frauke berichtet von sehr positiven Rückmeldungen aus ihrem beruflichen Umfeld. Kolleginnen und Kollegen sprechen sie auf ihr verändertes Aussehen an – und sie selbst nimmt diese Komplimente mit Freude an.
Interessant ist auch ihre Selbstwahrnehmung: Statt sich im Spiegel „fremd“ zu fühlen, beschreibt sie ihr jetziges Aussehen als eine Rückkehr zu ihrem früheren, vertrauten Ich. Kleidung wird größer, nicht das Gewicht kleiner – ein Satz, den viele Betroffene kennen.
Interessant ist auch ihre Selbstwahrnehmung: Statt sich im Spiegel „fremd“ zu fühlen, beschreibt sie ihr jetziges Aussehen als eine Rückkehr zu ihrem früheren, vertrauten Ich. Kleidung wird größer, nicht das Gewicht kleiner – ein Satz, den viele Betroffene kennen.
Die Honeymoon-Phase – und der Blick nach vorn
Gemeinsam ordnen die Hosts Fraukes aktuelle Phase als typische Honeymoon-Phase ein: eine Zeit, in der der Gewichtsverlust oft unabhängig vom Verhalten gut voranschreitet.
Gleichzeitig sprechen sie offen darüber, dass es später auch herausfordernder werden kann – wenn der Gewichtsverlust langsamer wird oder stagniert. Genau deshalb ist es so wichtig, Routinen aufzubauen, Bewegung in den Alltag zu integrieren und die eigene Motivation langfristig zu stabilisieren.
Gleichzeitig sprechen sie offen darüber, dass es später auch herausfordernder werden kann – wenn der Gewichtsverlust langsamer wird oder stagniert. Genau deshalb ist es so wichtig, Routinen aufzubauen, Bewegung in den Alltag zu integrieren und die eigene Motivation langfristig zu stabilisieren.
Fraukes Fazit
Auf die Frage, ob sie sich wieder für die Operation entscheiden würde, antwortet Frauke klar und ohne Zögern: Ja.
Schon jetzt – nach knapp zweieinhalb Monaten – spürt sie, wie sehr sich ihr Leben verändert hat. Sie fühlt sich wohler, leistungsfähiger und wieder näher bei sich selbst.
Schon jetzt – nach knapp zweieinhalb Monaten – spürt sie, wie sehr sich ihr Leben verändert hat. Sie fühlt sich wohler, leistungsfähiger und wieder näher bei sich selbst.
Wie geht es weiter?
Frauke wird uns weiter begleiten. Die nächste Folge erscheint in etwa vier Wochen – und dann sprechen wir unter anderem über neue körperliche Veränderungen, mögliche Nebenwirkungen wie vorübergehenden Haarausfall und darüber, wie sich ihr Alltag weiterentwickelt
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Über die ViszeraMed AG
Die ViszeraMed AG ist eine in der Schweiz tätige chirurgische Praxis, die Patientinnen und Patienten mit hoher Spezialisierung und klar strukturierten Behandlungspfaden begleitet – von der ersten Abklärung bis zur Nachsorge. Ein Schwerpunkt liegt auf Adipositas- und metabolischer Chirurgie sowie moderner Viszeralchirurgie. Die beiden Adipodcast-Hosts Prof. Dr. med. Dr. phil. Marco Bueter und Prof. Dr. med. Andreas Thalheimer sind Mitbegründer der ViszeraMed AG.
Hier geht es zur Webseite der ViszeraMed AG >>>
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